Geschichte

Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Dieser sogenannte photovoltaische Effekt wurde bereits 1839 entdeckt.

Im Jahr 1876 wurde dann der Beweis erbracht, dass es Feststoffen möglich ist, Licht direkt in elektrische Energie umzuwandeln. Das erste Modul, dessen Zellen damals noch aus Selen bestanden, wurde 1883 gebaut.

Albert Einstein veröffentlichte 1907 eine theoretische Erklärung des lichtelektrischen Effekts und wurde dafür 1921 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Auf Basis Einsteins Erklärung wurden zwischen 1912 und 1916 erste Experimente durchgeführt. Nachdem 1940 durch Zufall festgestellt wurde, dass eine Probe aus Silizium durch Lichteinwirkung Strom erzeugte, fanden in den 50er Jahren die ersten praktischen Anwendungen statt.

Den Grundstein für die Verwendung von Solarzellen legte die Raumfahrt. Ein mit Solarzellen ausgestatteter Satellit sollte sich durch die Lichtenergie der Sonne selbst mit Strom versorgen. Seit 1958 werden die meisten Raumflugkörper mit Solarenergie angetrieben.

Von Beginn der 80er Jahre an wird die Entwicklung der Solarzelle auch heute noch stetig vorangetrieben. Dabei ist das Interesse an Photovoltaikanlagen in den letzten Jahren nicht zuletzt auch durch die staatlich garantierte Einspeisevergütung bestämdig gestiegen.

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